GLÜXXIT-Ausstellung im Landtag NRW: Junge Stimmen gegen Glücksspielsucht

Die Beiträge des GLÜXXIT-Wettbewerbs sind derzeit im Landtag von Nordrhein-Westfalen zu sehen. Schülerinnen und Schüler von Berufskollegs setzen sich darin kreativ mit Glücksspielrisiken und Glücksspielsucht auseinander.

Glücksspiele gehören für viele junge Menschen zum digitalen Alltag. Umso wichtiger ist es, frühzeitig über mögliche Risiken aufzuklären und junge Menschen dabei zu unterstützen, Glücksspiel kritisch einzuordnen.

Im Rahmen des GLÜXXIT-Wettbewerbs haben sich Schülerinnen und Schüler von Berufskollegs unter dem Motto „Wenn das Zocken keinen Spaß mehr macht!“ mit Glücksspielsucht auseinandergesetzt. Entstanden sind Poetry-Slam-Texte, in denen die jungen Menschen ihre Perspektiven auf Glücksspiel, Kontrollverlust und die möglichen Folgen problematischen Spielens ausdrücken.

Die Poetry-Slam-Beiträge sowie weitere Eindrücke des Wettbewerbs sind seit dem 15. September 2026 in einer Ausstellung in der Bürgerhalle des Landtags Nordrhein-Westfalen zu sehen. Zur Eröffnung präsentierte der Gewinner des Wettbewerbs, Yannis Krämer, seinen Beitrag. Die Ausstellung dokumentiert den Wettbewerb mit Postern, Fotografien und einem Kurzvideo.

Die Beiträge machen deutlich: Glücksspiele sind kein normales Konsumgut. Was zunächst als Unterhaltung erscheint, kann für einzelne Menschen zu erheblichen Belastungen führen. Gerade junge Menschen benötigen deshalb Informationen, die ihre Lebenswelt ernst nehmen und Risiken verständlich einordnen.

GLÜXXIT ist ein Präventionsprogramm der Landesfachstelle Glücksspielsucht der Suchtkooperation NRW. Das Programm wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für Risiken des Glücksspiels zu sensibilisieren und einen reflektierten Umgang mit digitalen Glücksspielangeboten zu fördern.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich in der Meldung des Landtags Nordrhein-Westfalen.