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Betroffene erzählen - Literaturempfehlungen
 

Alexander Schuller: Jackpot. Aus dem Leben eines Spielers
Luebbe Verlag 2008: 7,95 €

Kurzbeschreibung (buch 24):

Zwischendrin glaubt der Spieler allen Ernstes, die Sucht im Griff und das Doppelleben hinter sich zu haben. Alle Probleme mit der Familie, den Freunden, den Banken scheinen behoben. Er ist fest entschlossen, der Sucht gültig den Laufpass zu geben ... Doch die Zockerei ist wie eine siebenköpfige Hydra. Der Spieler wird rückfällig, ist wieder ein Opfer seiner Spielleidenschaft. Mit großer Eindringlichkeit schildert er die Mechanismen und Lügen, die ihn immer wieder in ihren Bann schlagen und alle Ausbruchsversuche vergeblich machen. Gibt es für ihn eine Rettung vor der Droge Glücksspiel?


Klaus F. Schmidt: Nichts geht mehr. Vom Sodastream-Multimillionär zum Hartz IV-Empfänger
Murnau a. Staffelsee 2009: Mankau Verlag, 12,95 €

Kurzbeschreibung (vom Mankau Verlag):

Auch als schlechter Schüler muss man nicht Loser oder Krimineller werden. Entgegen der Prophezeiung seines Klassenlehrers meisterte Klaus F. Schmidt (geb. 1949) nach abgebrochener Schulausbildung sein junges Leben. Nachdem er mit 16 Jahren von zu Hause davongelaufen war und auf einem Schiff angeheuert hatte, musste er sich in der rauen Erwachsenenwelt durchsetzen. Als Autodidakt lebte er nach der Devise: Gehe dem Erfolg auf den Grund und du wirst Beharrlichkeit finden. Das half ihm, unabhängiger Unternehmer und schließlich Multimillionär zu werden. Doch dass Andrew Carnegies Motto der Beharrlichkeit auch in das Gegenteil von Erfolg umschlagen kann, musste er leidvoll erfahren, als er geradewegs in die persönliche Katastrophe steuerte.

Heute hat Klaus F. Schmidt hat gar nichts mehr, er hat alles verloren, nicht nur die Viper, sondern auch Haus, Yacht und Millionen. Alles verspielt im Casino.


Heinrich Riesen: Gestatten, der Bankräuber, den Sie suchen. Geständnisse eines Spielsüchtige
Retap Verlag 2009, 12,- €

Kurzbeschreibung (Retap Verlag):

Drei Jahre nach dem er eine Bank in Hagen bei Osnabrück überfallen hat, stellt sich der 27jährige Heinrich Riesen der Polizei. Der Fall war längst als ungelöst im Archiv gelandet. Aber sein Gewissen ließ ihm keine Ruhe. Die Spielsucht, durch die er mehr als 150.000 € verlor, machte aus ihm einen Bankräuber. Zwar erbeutete er mit vorgehaltener Spielzeugpistole nur 1260,- € in Münzen, doch das entsetzte Gesicht der Kassiererin verfolgte ihn Tag und Nacht. Nach weiteren Irrungen und Wirrungen auf der Suche nach dem „kleinen Glück im Leben“, das er jahrelang vergeblich in Spielen mit Geldautomaten suchte, steht er schließlich kurz davor sich das Leben zu nehmen – einsam, verschuldet und auf der Flucht vor der Polizei und sich selbst.
Später in der Untersuchungshaft schreibt er sich alles von der Seele. Entstanden ist dabei eine ungewöhnliche, persönliche Beichte. Dies ist die Geschichte von einem Mann, der erst einen großen Fehler machen musste, um zu erkennen, dass er sich seiner Sucht und den Ursachen stellen muss.


Ulla Fröhling: Droge Glücksspiel. Betroffene erzählen von einer heimlichen Sucht
Frankfurt/Main 1993: Fischer, 7,-- €

Kurzbeschreibung (Klappentext):
Was treibt Menschen dazu, beim Kartenspiel, Roulette, in Lotterien oder an Geldspielautomaten ihr gesamtes Geld zu verspielen? Warum setzen sie ihre Existenz aufs Spiel, ruinieren ihre Ehe, werden sogar kriminell? Die Autorin, die vor einigen Jahren die ersten Selbsthilfegruppen Anonymer Spieler in Hamburg initiiert hat und heute Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Glücksspielsucht", dem Verband der Therapeuten und Berater, ist, lässt hier Verlierer und Gewinner zu Wort kommen. Die Verlierer, das sind die süchtigen Spieler und Spielerinnen, deren Schilderungen Wege aus der Sucht zeigen; die Gewinner, das sind die Spielbanken und die Automatenaufsteller und letztlich der Staat, der jährlich Einnahmen in Milliardenhöhe verbuchen kann.

Restexemplare sind über den Fachverband Glücksspielsucht zu beziehen (7 € incl. Versand), Kontakt: spielsucht@t-online.de


Doris Fuchs: Glücksfalle
Hohenems 2005: Hämmerle Verlag, 16.50 €

Kurzbeschreibung (Klappentext):
Eine packende, authentische Schilderung des Spieler-Milieus und der Atmosphäre beim Automatenspiel im Casino. Erfrischend direkt erzählt die Autorin von Glück und Leid, Gewinnen und Verlusten, echten und vermeintlichen sozialen Kontakten in einem Spielerdasein zwischen Bregenz und Lindau. die Faszination des Glücksspiels an Automaten ist spürbar, aber auch dessen dunkle Seite, wenn bei gelegentlichen Ausflügen in leicht verworrene Fantasien mit mörderischem Inhalt ein Realitätsverlust deutlich wird.

Zu beziehen über die Autorin, Kontakt: Gudrun-DorisFuchs@gmx.net


Uwe Heimowski: Spielsucht - mein Weg aus der Abhängigkeit
Schiers 2004: Verlag urs-heinz-naegeli, 10,80 €

Klappentext:
„Stück um Stück verschwindet. Inzwischen sind es bereits 200 Mark. ‚Diese elende hungrige Maschine! Das darf doch nicht wahr sein!’ Dennoch denkt Uwe ans Gewinnen. Mit der Hand schlägt er plötzlich heftig an den Automaten, der für ihn längst mehr als nur ein Apparat ist. Es handelt sich vielmehr um einen persönlichen Feind, den es zu besiegen gilt. Er will diesen elenden Mistkerl endlich fertig machen. Selten kamen die Gefühle eines süchtigen Spielers besser rüber als in diesem Buch. Uwe Heimowski schildert offen und ehrlich, wie er in die Spielsucht reinrutschte und dabei all sein sauer verdientes Geld verlor. Sein Leben besteht in der Folge nur noch aus Schulden, Betrügereien und Lügen. Zudem zieht sich die Schlinge um seinen Hals immer fester zusammen... Kompetente Aussagen und ein packender Schreibstil! Ein Muss für alle, die spannende Lebensgeschichten lieben!“

Uwe Heimowski ist heute Pastor, außerdem arbeitet er als Referent, Dozent und Berater.
Nähere Infos: www.uwe-heimowski.de


Frank Schwarz: Spielend Bergab.
Eigenverlag 2005, 6,90€ + Versandkosten

Kurzbeschreibung (des Autors):
Es handelt sich um einen Tatsachenbericht, der ungeschminkt und nüchtern die „Spielkarriere“ eines ehemals erfolgreichen Sportlers nachzeichnet. Beschrieben wird der Weg zum Hochleistungssport und der verheerende Absturz in eine zwölf Jahre andauernde Spielabhängigkeit, die daraus folgenden Konsequenzen und die Chance für einen Neuanfang. Was kann man seiner Suchterkrankung entgegensetzen? Welche Möglichkeiten gibt es?

Dieses Taschenbuch wurde von einem Betroffenen für Betroffene, Angehörige und Interessierte aufgeschrieben, um für die Krankheit „Spielsucht“ zu sensibilisieren, Mut zu machen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Das Buch ist vom Manuskript direkt zum Druck übernommen worden. Die damit verbundenen kleineren Druckfehler im Text sind bewusst nicht korrigiert worden, um die Authentizität der Geschichte zu untermauern.

Bestellung über: w.Frank-w-sch@web.de
Nähere Informationen: www.spielsucht-taschenbuch.de


Raimund von der Thannen: Einmal Hölle und zurück. Auf dem Jakobsweg vom Spielcasino nach Lourdes
Hard 2001: Hecht, 17.80 €

Seit früher Jugend ist der Lebensweg des Autors durch Spielsucht geprägt – unzähligen Niederlagen standen ebenso viele Bewältigungsversuche gegenüber. 1999 war das Jahr des vollkommenen Zusammenbruchs: depressionsbedingte Suizidsituationen, Psychiatrieaufenthalt, Krebsoperation, gerichtliche Verurteilung. Auf der Suche nach Heilung begann am 1. Februar 2000 die Fußwallfahrt von Feldkirch/Vorarlberg nach Lourdes – 1500 km Pilgerreise, hauptsächlich auf der Route des Jakobsweges.


Anke Tillmann: Verspieltes Glück
Bergisch Gladbach 2003: Bastei Lübbe, 7.90 €

Kurzbeschreibung (von Amazon):
Liebe auf den ersten Blick: Anke ist sofort von dem gut aussehenden Harald fasziniert, als sie ihn an ihrer Arbeitsstelle kennen lernt. Als Harald bei ihr einzieht, ist sie im siebten Himmel. Der Heiratsantrag ist dann das i-Tüpfelchen auf ihrem Glück. Bis Harald am Wochenende vor der Hochzeit loszieht, um die Ringe und einen schwarzen Anzug zu kaufen – und er ohne Geld, ohne Anzug, ohne Ringe zurückkommt. Er hat alles am Spielautomaten verzockt – und das nicht zum ersten Mal. Anke steht vor einer schweren Entscheidung. Sie will Harald nicht aufgeben, sie will ihre Liebe retten...


Varnholt: Protokoll einer Selbstzerstörung
Aachen 2001: Karin Fischer Verlag, 11,-- €

Kurzbeschreibung (von Amazon)
„Spielsucht ist unheilbar“, bekennt der Ich-Erzähler, ein erfolgreicher Wissenschaftler, der dem Glücksspiel verfallen ist und den die Sucht nach langem vergeblichen Kampf letztendlich in den Ruin treibt. Dabei erweist sich Varnholts "Held" auch ganz allgemein als eine "Spielernatur", wenn er von Kindesbeinen an ernsthaft und verspielt zugleich mit seinen Ressourcen und Lebensumständen jongliert, im Vertrauen auf seine Fähigkeiten immer wieder vieles riskiert, "aufs Spiel setzt", bis schließlich dem Jongleur die Fäden entgleiten und er die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Illusion und Wahn nicht mehr erkennt: er, der sein Spiel stets zu kontrollieren vermeinte, wird jetzt selbst zum willenlosen Spielball seiner Sucht.

Über den Autor: Varnholt, geb. 1930, Architekt, Maler und Hochschullehrer, lebt und arbeitet im Rheinland.

 
 
 
  




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